TSV SW Nürnberg - ASV Pegnitz 1:0 (1:0)

Schwaches Spiel gegen Letzten

15. Spieltag: TSV SW Nürnberg - ASV Pegnitz 1:0 (1:0)


Zum Abschluss der Vorrunde gelang dem Tabellenletzten TSV Südwest Nürnberg in einem schwachen, zerfahrenen Bezirksligaspiel mit einem 1:0-Sieg der zweite Dreier in der Vorrunde. Obwohl der ASV Pegnitz, der mit 19 Punkten und dem 9. Tabellenplatz die Vorrunde abschloss, mit der gleichen Aufstellung antrat, die gegen den ASV Zirndorf eine gute Leistung zeigte, konnten die Stock-Schützlinge nur in den ersten 12 Minuten an diese Form anknüpfen.

In der ersten Viertelstunde war der ASV spielbestimmend. Eine 2:0 Führung lag im Bereich des Möglichen. Aber einen strammen Schuss von Florian Deinzer konnte ein Abwehrspieler gerade noch auf der Torlinie mit dem Kopf klären. Und nachdem Haberberger in der 12. Minute im Strafraum vom Torwart gefoult wurde, scheiterte Florian Deinzer mit dem fälligen Strafstoß an Torwart Hofmann.

Nach dem vergebenen Elfmeter kam ein Bruch ins Spiel, die Einheimischen bekamen plötzlich Oberwasser, waren aggressiver und zweikampfstärker. Jetzt war es Torwart Schuster, der eine frühere Führung der Gastgeber mit guten Paraden verhinderte. Aber in der 26. Minute war es soweit: Die ASV-Abwehr war wie so oft unsortiert und der plötzlich freigespielte Depperschmidt hatte keine Mühe zum 1:0. Danach wurde die Begegnung zwar wieder ausgeglichener, aber kein Team konnte sich entscheidend durchsetzen und so blieb es beim 1:0 Pausenstand.

Immer zu planlos

Die zweite Halbzeit ist kurz zusammenzufassen: Eine meist planlos angreifende ASV-Mannschaft schaffte es einfach nicht, aus ihrer Überlegenheit ein Tor zu erzielen. Meist zögerte man zu lange, die Stürmer agierten zu unentschlossen, so dass die aggressiven Nürnberger immer wieder ein Bein dazwischen brachten. Die auf ASV-Seite reichlich vorhanden Einschussmöglichkeiten, wurden entweder zu hastig abgeschlossen oder durch ein wenig durchdachtes Anspiel vergeben, so dass der stärkste Akteur auf dem Platz, der Nürnberger Spielertrainer Grießemer, immer wieder klären konnte. Was auf das Nürnberger Tor kam, wurde eine sichere Beute des TSV-Keepers. ASV-Torwart Schuster war in der zweiten Halbzeit fast beschäftigungslos. Einmal hatte er Glück, als bei einem Konter der Ball vom Posten wieder ins Feld sprang.

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