ASV Pegnitz - Dergahspor Nürnberg 3:5 (1:1)

ASV-Heimelf konnte Remis nicht halten

23. Spieltag: ASV Pegnitz - Dergahspor Nürnberg 3:5 (1:1)

gegenDergahspor
So sehr sich der ASV-Mittelfeld-Akteur Marco Hofmann (r.) auch einsetzte, er konnte die Heimniederlage nicht verhindern. Foto: Lenk
Nichts wurde es mit den Befreiungsschlag für die junge Pegnitzer Truppe in Richtung Tabellenmittelfeld. In einer torreichen Begegnung siegten die Nürnberger etwas glücklich mit 5:3. In einer Partie, in der jeweils die schwachen Abwehrreihen beider Teams außer den 8 Toren noch eine Unmenge von aussichtsreichen Torchancen zuließen, genügten dem ASV Pegnitz nicht die in der Reusch erzielten drei Treffer zum Remis. Diese hätte dem Spielerverlauf eher entsprochen. Doch die Türken waren spielerisch und technisch stark. In einem ausgeglichenen Match gingen die Gäste durch den technisch starken Akcay, der die Pegnitzer Abwehr gekonnt ausspielte, mit 0:1 in Führung (20.). Mellinghoff, dem nach langer Verletzungspause ein gutes Debüt gelang, setzte sich zwei Minuten später gegen die Dergahspor-Abwehr durch und erzielte den 1:1-Ausgleich. TW Krause war es in der Folgezeit zu verdanken, das es beim Remis blieb, denn dreimal

musste er allein vor ihm auftauchende Gästestürmer klären. Umgekehrt waren es die Gastgeber, die kurz vor dem Pausenpfiff durch Haberberger und Jordan im Minutentakt je zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten hatten, aber scheiterten. In der 2. Halbzeit bestimmten die Stock-Schützlinge zwar meist das Spielgeschehen, aber durch viele Ballverluste schon im Mittelfeld tauchten die Gäste immer wieder gefährlich vor dem Pegnitzer Gehäuse auf. Unmittelbar nach einer Großchance des Nürnbergers Atsüren gelang Haberberger mit einem Doppelschlage (60./64.) die 3:2-Führung. Aber diese Führung gab der ASV-Abwehr nicht die nötige Sicherheit, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der 74. Minute gelang dem gerade eingewechselten Kara im Nachschuss der 3:3-Ausgleich und fünf Minuten später fast die gleiche Situation, nur diesmal war es Probst, der das zaghafte Abwehrverhalten der Pegnitzer eiskalt ausnutzte. Er schoss zur 4:3-Führung ein. Unmittelbar danach, als Jordan eine Riesenmöglichkeit

zum Ausgleich vergab, brachte ein äußerst fragwürdiger Handelfmeter, verursacht von Zeilmann in der 80. Minute, die endgültige Entscheidung zugunsten von Dergahspor, als der stets gefährliche Stürmer Ramadanov den fälligen Strafstoß sicher verwandelte.

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