
19. Spieltag: FSV Stadeln - ASV Pegnitz 0:2 (0:0)
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Revanche der Pegnitzer
ASV-Truppe bezwingt Gastgeber Stadeln mit 2:0 Toren
Dem ASV Pegnitz glückte gegen den Mitaufsteiger und Tabellendritten FSV Stadeln die Revanche für die 1:4-Heimniederlage. Im Aufsteigerduell siegte die junge Truppe in einem schnellen, abwechslungsreichen, stets spannenden und auch spielerisch guten Bezirksligaspiel völlig verdient mit 2:0 Toren.
Die Gastgeber starteten furios in diese Partie und bestimmten in der ersten Viertelstunde das Geschehen. Sie hatten bereits in der 3. Minute eine gute Möglichkeit, um in Führung zu gehen, aber der Stadelner Stürmer scheiterte allein vor Torwart Krause, der reaktionsschnell «paradierte». Als sich die Pegnitzer Abwehr, in der Youngster Michael Sigl, den gesperrten Libero Eheim glänzend vertrat, besser auf die schnell vorgetragenen Angriffe der Einheimischen einstellten, boten sich sehr gute Konterchancen. Als wieder einmal Abraham von Spielmacher Jordan glänzend freigespielt wurde und dieser allein auf den Keeper zulief, konnte sich Abwehrspieler Mohr kurz vorm Strafraum nur mit einer Notbremse helfen und sah dafür die rote Karte.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich Eckert, der auf der linken Außenbahn eine sehr gute Partie ablieferte, eine hundertprozentige Einschussmöglichkeit als er allein vor dem Tor knapp neben den Pfosten schoss.
Die zweite Halbzeit begann für Pegnitz stark, als Jordan eine Unsicherheit der FSV-Abwehr ausnützte und geschickt Abraham einsetzte, der den Pass direkt aufnahm und den Torwart überwand. Die Gastgeber starteten nun wütende Angriffe, aber meist waren die Pegnitzer Spieler einen Schritt schneller. Die beiden Manndecker D. Sigl und Hofmann ließen ihren Gegenspielern wenig Möglichkeiten, um richtig torgefährlich zu werden. Und was auf das Pegnitzer Gehäuse kam, meisterte Krause souverän. Pech hatte Deinzer mit einem Freistoß, als gerade noch ein Stadelner Abwehrspieler den Ball von der Linie kratzen konnte. Beiden Teams boten sich gute Möglichkeiten, wenn auch die Gäste durch ihre starken Konterangriffe die aussichtsreicheren hatten. In der 84. Minute sah der Pegnitzer Zeilmann, der den Wirkungskreis von den technisch starken Mittelfeldspieler Toksöz stark einschränkte, nach wiederholten Foulspiel die gelbrote Karte. Erlöst wurde der zahlreiche ASV-Anhang (88.), als der eingewechselte Müller wiederum Abraham herrlich freispielte und dieser zum spielentscheidenden 0:2 traf. Der jungen Pegnitzer Mannschaft, die nun zum sechsten Mal hintereinander ohne Niederlage blieb und in der S. Hubbeling eine sehr starke Abschiedsvorstellung zeigte, gebührt wegen ihres tollen Einsatzes und ihrer Spielfreude ein Gesamtlob. Lohn dafür: 27 Punkte und der sechste Tabellenplatz, mit dem man ruhig überwintern kann.