ASV Pegnitz - TSV Röttenbach 3:3 (0:1)

Strafstoß nach leichtem Rempler kostet Sieg

15. Spieltag: ASV Pegnitz - TSV Röttenbach 3:3 (0:1)

Gegen Röttenbach
Die Pegnitzer (helle Stutzen) im Pech: Nach einem leichten Rempler gab es in der 90. Minute für Röttenbach Elfmeter, der zum 3:3 verwandelt wurde. Foto: Pfrogner Nordbayerische Nachrichten
Strafstoß nach leichtem Rempler kostet Sieg
ASV Pegnitz kassiert in der 90. Minute Tor zum 3:3-Ausgleich - Erneut viele klare Chancen vergeben
Wieder wurde es nichts mit einem Heimsieg für den ASV Pegnitz, obwohl es bis zur 89. Minute vor 165 Zuschauern danach aussah, aber ein recht zweifelhafter Foulelfmeter vereitelte den greifbaren Erfolg. Am Ende hieß es 3:3, und der ASV trauerte zwei Punkten nach.
Denn als ein Pegnitzer Abwehrspieler an der Außenlinie des Strafraumes einen Röttenbacher Spieler leicht rempelte entschied Schiedsrichter Manfred Hüttinger (Übermatzhofen) zum Entsetzen der Spieler und der ASV-Fans auf Strafstoß. TSV-Spielführer Anding verwandelte zum glücklichen 3:3 für die Gäste.

In den ersten 15 Minuten waren die Röttenbacher besser. ASV-Torwart Krause verhinderte mit reaktionsschnellen Paraden einen Treffer. Als die Pegnitzer das Spielgeschehen besser in den Griff bekamen, glückte in der 30. Minute Riedel, nachdem sein Schuss von Hubbeling noch für Torwart Krause unhaltbar abgefälscht wurde, doch noch der Führungstreffer für die Gäste.

Danach zeigte sich wieder die eklatante Abschlussschwäche der Pegnitzer Offensive, als Eckert und Jordan allein vor Torwart Müller scheiterten. Kurz vor der Halbzeit hatte der freistehende Eckert nochmals eine Chance, aber sein unplatzierter Kopfball ging am Tor vorbei.

In der zweiten Hälfte bestimmten die Pegnitzer das Geschehen, aber Hacker gelang, nachdem ihn ein abgewehrter Ball direkt vor die Füße flog, mit einem satten Schuss das 2:0. Doch die junge Pegnitzer Elf gab sich noch nicht geschlagen und drängten die Gäste in ihrer Hälfte fest. Einen Schuss des agilen, aber bis dahin unglücklich spielenden Eckert konnte Januosek nur noch ins eigene Tor lenken.

Unglücksrabe Januosek hatte zwei Minuten später weiteres Pech, als der ansonsten sicher agierende Schiedsrichter nach dem verhängten Strafstoß seinen zweiten großen Fehler machte: Er stellt ihn wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz, obwohl er an dem Foul an dem immer stärker werdenden Zeilmann nicht beteiligt war.

Die Gäste, die sich mit einem Mann weniger nur noch auf Torsicherung beschränkten, gerieten aber durch die Tore von Eckert im Nachschuss in der 65. Minute und Abraham, der von Eckert herrlich freigespielt wurde, in der 78. Minute verdientermaßen mit 2:3 in Rückstand

In der 72. Minute verletzte sich der Röttenbach Stürmer Zielinski bei einem Zweikampf mit Zeilmann so sehr, dass er mit dem Sanitätsauto ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Dass der völlig unnötige Foulelfmeter kurz vor Schluss für die Gäste noch das 3:3-Remis brachte, haben sich aber die ASV-Spieler selbst zuzuschreiben. Denn die sogenannten hundertprozentigen Torchancen nach der 3:2-Führung wurden leichtfertig vergeben.

Tore: 0:1 Riedl (30.), 0:2 Hacker (55.), 1:2 Eigentor Janousek (60.), 2:2 Eckert (65.), 3:2 Abraham (70.), 3:3 Anding (Foulelfmeter, 90.).

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