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60 Jahre ASV Handball, Jubiläumsansprache 2006


Voller Stolz blickt die Sparte Handball zurück. Die Handballer waren von Anfang an dabei. Viele Höhen und Tiefen mussten die Abteilungsleiter mit Ihren Mannschaften durchleben. Manchmal schien es sogar nicht weiterzugehen. Und dann, ein paar Jahre später, befand man sich wieder ganz oben. Höchste Spielklassen wurden erreicht. Die Bayerische Oberliga mit der männlichen A-Jugend 1979/80, den Männern 1980/81 und den Frauen 1992/93. Immer wieder konnten Auswahl-Spieler in die entsprechenden Kader gebracht werden. Stellvertretend seien genannt: Die Spielerinnen Doris Elster, Birgit Weggel und Monika Herold sowie die Spieler Manfred Brendel und Christian Birnmeyer.

Unvergessen ist in Pegnitz, die beste Handballerin, die je aus unserer Stadt kam: Elsbeth Denk-Härtle. Die mit ihrem späteren Verein, den 1. FC Nürnberg, unzähliche Bayerische und Deutsche Meisterschaften errang. Sie war Nationalspielerin und ist Trägerin des silbernen Lorbeerblatts, der höchsten deutschen Sportauszeichnung.

Eine bewegte Zeit waren diese vergangenen Jahre. Bis 1971 wurde nur Großfeldhandball gespielt. Erst der Bau der Christian-Sammet-Halle im Jahr 1973 eröffnete der Handball-Abteilung beste Möglichkeiten. Große Gegner konnten vor zahlreichen Publikum demonstrieren, wie trickreich und schnell unser Sport ist. Zirndorf, Ansbach, Milbertshofen und Großwallstadt waren ebenso in unserer Halle Gast wie die Freunde von Tatran Presov und Raban Eto Györ. Auch die Partnerschaft mit Guyancourt brachte mitreißende Spiele. Zahlreiche Turniere und Trainingslager für namhafte Vereine, ja sogar für die Nationalmannschaft mit Vlado Stenzel, wurden in Pegnitz organisiert.

Vor allem Adi Potzler, Abteilungleiter von 1977 bis 1996 war es, der immer gute Ideen und der Abteilung Handball neue Impulse gab.

Von 1997 bis 2002/03 war Marlies Groß Abteilungsleiterin. Rainer Deinzer, Reinhard Bauer, Elmar Neuß und Reinhard Schmitt unterstützten die Vereinsführung. In dieser Periode hatte die Frauen-Mannschaft mit Trainer Rainer Deinzer die größten Erfolge. Nach Bezirksmeisterschaft und Pokal-Gewinn wurde erneut der Aufstieg in die Bayerische Oberliga geschafft. Sensationell war die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga, die höchste Spielklasse in Bayern.

Namhafte Mannschaften, wie Quelle Fürth und der 1. FC Nürnberg mussten gegen Pegnitz Federn lassen. Garanten des Erfolgs waren Spielerinnen wie Tanja Propp, Petra Heeg, Anke Schellermann, Heidi Kaufenstein, Silja Kreuzer, Kerstin Hagen und Simone Zrenner.

Die Männermannschaft etablierte sich jahrelang in der Spitzengruppe der Bezirksoberliga. Leistungsträger, wie Reinhard Bauer, Peter Krampert, Michael Geißler, Pim Groß und John Schuralew gelang es immer wieder, jüngere Spieler zu integrieren und zu formen. Hier gilt der besondere Dank Karl Ross, der seit über 40 Jahren Trainer der Männer-Mannschaft ist.

Nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem ASV Auerbach im Jugendbereich konnten noch einige Erfolge eingefahren werden. So spielen unsere männlichen und weiblichen Jugendmannschaften in der Landesliga.

Seit 2003 ist Rainer Deinzer Abteilungsleiter. Durch sehr gute Unterstützung von Petra Heeg, Claudia Rupprecht, Heike Späthe, Manuela Feilner und Peter Wagner werden Aufgaben auf viele Schultern verteilt. 10 Übungsleiter kümmern sich um die Mannschaften und mit Klaus und Erika Fuchs konnten noch Fachleute hinzugewonnen werden. Unser Jugendkonzept, mit eigenen Fördertraining und gemeinsamen Trainingslager trägt bereits Früchte. Hier zeigt sich immer mehr der gute Zusammenhalt der verschiedenen Mannschaften. Durch die Einführung des Aktiven-Beitrages und die große Bereitschaft der Mitglieder bei diversen Aktivitäten, wie Altpapiersammlung und sonstigen Bewirtungen mit anzupacken, können wir sagen, die Abteilung steht auf einem soliden Fundament.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Hauptverein gibt uns ein Gefühl der Sicherheit. An dieser Stelle "Herzlichen Dank".

Sicher haben sich die Gründungsmitglieder Franz Heerlein, Richard Raschke und Karl Schmidt mit ihren Freunden damals noch keine Gedanken darüber gemacht, was bis 2006 alles passieren wird. Aber bestimmt hatten sie den Wunsch, dass ihr Sport in Pegnitz lange erhalten bleibt. Dafür habend die Abteilungsleiter Franz Heerlein, Fritz Weggel, Werner Weihrauch, Sepp Döth, Erich Wagner, Adi Potzler und Marlies Groß - jeder auf seine Weise - bestens gesorgt.

Bedanken möchte ich mich bei allen Aktiven, Trainern, Betreuern, Sponsoren, Schiedsrichtern und natürlich bei all unseren Fans für die gute Unterstützung. Ohne Euch wäre unser Handballsport nicht zu realisieren. Vielleicht können dann auch unsere jetzigen Jugendlichen sagen:

"Spaß hat`s g'macht, unsere Handballerei!"


Rainer Deinzer (ehem. Vorstand)



 

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