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Aufstieg in die Bezirksliga 2003

Aufstieg2
Foto: Trenz, NK
Nach dem 2:1-Sieg über den SV Langensendelbach steigt der ASV Pegnitz in die Bezirksliga Mittelfranken Nord auf (NN)

Kopfball von Niebler entscheidet Aufstiegshit
Rekordkulisse von 1800 Zuschauern in Hiltpoltstein -
0:1-Rückstand nach Missverständnis in der Abwehr -
Ausgleich durch Elfmeter


PEGNITZ (lay) - Der ASV Pegnitz ist am Ziel seiner Träume. Durch einen 2:1-Sieg im Entscheidungsspiel über den SV Langensendelbach kehren die Pegnitzer wieder in die Bezirksliga Mittelfranken Nord zurück. Aus dieser Klasse war der ASV vor einem Jahr in die Fußball-Kreisliga abgestiegen. Vor der Rekordkulisse von 1800 Zuschauern in Hiltpoltstein erzielte ASV-Torjäger Stefan Niebler beide Pegnitzer Treffer.

Entscheidungsspiel ASV Pegnitz - SV Langensendelbach 2:1 (1:1) - Beide Teams zeigten in dieser entscheidenden Partie um den Bezirksliga-Aufstieg zwar keine spielerisch berauschende Vorstellung, dafür stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel, aber die Auseinandersetzung war vor 1800 Zuschauern stets abwechslungsreich und blieb über die gesamte Spielzeit spannend. Die Pegnitzer, die während der 90 Minuten auf Grund ihrer besseren spielerischen Mittel leichte Feldvorteile besaßen, hatten durch Link, Färber und Niebler ihre ersten Tormöglichkeiten.

Nach einem Missverständnis zwischen Prinzewoski und Barthelmann war der Langensendelbacher Spielführer Reinhardt der lachende Dritte und konnte in der 27. Minute aus sechs Metern ungehindert zur 1:0-Führung einschießen. Die Gebhardt-Schützlinge zeigten sich aber nicht geschockt. Als der beste Langensendelbacher Abwehrspieler Meyer seinen Gegenspieler Niebler - die rasanten Duelle dieser beiden Spieler gehörten mit zu den Höhepunkten in dieser Partie - im Strafraum nur durch ein Foul stoppen konnte, verwandelte der Gefoulte den fälligen Elfmeter in der 31. Minute zum 1:1-Ausgleich. Bei dieser Aktion verletzte sich der Langensendelbacher Torwart Hack so schwer an der Schulter, dass er durch Ersatzkeeper Pitteroff ersetzt werden musste. In der Folgezeit boten sich auf Grund von Abstimmungsfehlern in der ASV-Abwehr den Langensendelbachern durch zwei Weitschüsse gute Torchancen, die aber vom guten Pegnitzer Torwart Bauerschmitt gemeistert wurden.

In der zweiten Hälfte suchten beide Mannschaften die vorzeitige Entscheidung, aber die Stürmer beider Mannschaften konnten sich gegen ihre Abwehrspieler nicht entscheidend in Szene setzen. Deshalb spielte sich das Spielgeschehen meist im Mittelfeld ab, und die Torleute wurden nur selten ernsthaft geprüft. Dem Langensendelbacher Jung unterlief in der 65. Minute fast ein Eigentor, als er bei einem Abwehrversuch seinen Torhüter überraschte und der Ball äußerst knapp am eigenen Gehäuse vorbei ging. Bei den Langensendelbachern zeigten sich zum Ende der Partie auf Grund der zwei schweren vorangegangenen Entscheidungsspiele leichte Konditionsmängel, und die Pegnitzer erarbeiteten sich immer wieder gute Tormöglichkeiten.

In der 84. Minute konnte sich der eingewechselte Youngster Rembs auf der linken Seite durchsetzen, und seine genau auf den Kopf von Niebler gezirkelte Flanke verwandelte dieser zu seinem zweiten und entscheidenden Treffer. In den Schlussminuten versuchten die Sendelbacher zwar mit aller Gewalt, noch zum Ausgleich zu kommen, aber die nachlassenden Kräfte der Spieler reichten nicht aus, um die Pegnitzer ernsthaft zu gefährden. Über den gesamten Spielverlauf gesehen, war der 2:1-Erfolg der Pegnitzer verdient.

Libero Link und Stürmer Niebler verdienten sich in einer starken kämpferischen Pegnitzer Mannschaft noch die besten Noten. Auch Marbach, der die wichtige Aufgabe hatte, den starken Spielertrainer Mehl auszuschalten, ließ den spiel- und laufstarken Regisseur nicht wie gewohnt zum Zuge kommen.

Tore: 0:1 27. Minute Reinhardt; 1:1 (31.) Niebler (Foulelfmeter); 2:1 (84.) Niebler. Schiedsrichter: Stöhr, SV Aufkirchen. Zuschauer: 1800 (zahlende 1400, Frauen hatten freien Eintritt).
Besondere Vorkommnisse: 86. Minute Gelb-Rote Karte für Belke (Langensendelbach) wegen wiederholten Foulspiels. ASV Pegnitz: Bauerschmitt, Overbeck, Link, Reuschel, ab 75. Minute Rembs, Marbach, Th. Barthelmann, Färber, Prinzewoski, ab 51. Minute Hofmann, Niebler, Gebhardt, Popp.

Aufstieg3
Foto: Trenz, NK
ASV Pegnitz kehrt in die Bezirksliga zurück
2:1-Sieg im Endspiel um den Aufstieg gegen SV Langensendelbach eröffnete zudem Kreisliga-Platz für SV Welluck


Nach nur einjähriger Abwesenheit kehrt der ASV Pegnitz in die Bezirksliga Mittelfranken Nord zurück. Das entscheidende Spiel in der Aufstiegsrunde gewann der Vizemeister der Kreisliga Pegnitzgrund gestern in Hiltpoltstein gegen den SV Langensendelbach mit 2:1 (1:1).

Dieses Ergebnis eröffnete gleichzeitig einen zusätzlichen Platz in der Kreisliga, der beiden Kreisklassen-Vizemeistern das Nachrücken ermöglicht. SV Welluck und TSV Rückersdorf trafen sich daher gestern in Pommelsbrunn nur noch zu einem Freundschaftsspiel, das 2:2 endete.

Vor der tollen Kulisse von 1800 Zuschauern wurde in Hiltpoltstein zwar keine hochklassige, aber stets spannende Partie geboten. Die spielerisch etwas besseren Pegnitzer hatten dabei meist leichte Feldvorteile und auch die besseren Chancen. Zudem antworteten sie auf das 0:1 nach einem Missverständnis zwischen Prinzewoski und Barthelmann schon bald mit dem Ausgleich, als Niebler einen an ihm selbst verursachten Elfmeter verwandelte. Dabei verletzte sich der Langensendelbacher Torwart Hack so schwer an der Schulter, dass er gegen Pitteroff ausgewechselt werden musste.

In der zweiten Hälfte ließen die starken Abwehrreihen lange Zeit wenig Torszenen zu. Erst gegen Ende häuften sich allmählich die Pegnitzer Möglichkeiten gegen den konditionell etwas nachlassenden Rivalen. Schließlich nutzte Niebler eine Flanke des eingewechselten Rembs per Kopf zum umjubelten Siegtreffer. Der zweifache Torschütze gehörte zu den besten Pegnitzern neben Libero Link und Marbach, der den starken gegnerischen Spielertrainer Mehl bewachte.

Tore: 0:1 Reinhardt (27.), 1:1 und 2:1 Niebler (31. - Foulelfmeter und 84.).


ASV Pegnitz kehrt in die Bezirksliga zurück (NK)

2:1-Sieg im Endspiel um den Aufstieg gegen SV Langensendelbach eröffnete zudem Kreisliga-Platz für SV Welluck


Nach nur einjähriger Abwesenheit kehrt der ASV Pegnitz in die Bezirksliga Mittelfranken Nord zurück. Das entscheidende Spiel in der Aufstiegsrunde gewann der Vizemeister der Kreisliga Pegnitzgrund gestern in Hiltpoltstein gegen den SV Langensendelbach mit 2:1 (1:1). Dieses Ergebnis eröffnete gleichzeitig einen zusätzlichen Platz in der Kreisliga, der beiden Kreisklassen-Vizemeistern das Nachrücken ermöglicht.

SV Welluck und TSV Rückersdorf trafen sich daher gestern in Pommelsbrunn nur noch zu einem Freundschaftsspiel, das 2:2 endete. Vor der tollen Kulisse von 1800 Zuschauern wurde in Hiltpoltstein zwar keine hochklassige, aber stets spannende Partie geboten. Die spielerisch etwas besseren Pegnitzer hatten dabei meist leichte Feldvorteile und auch die besseren Chancen. Zudem antworteten sie auf das 0:1 nach einem Missverständnis zwischen Prinzewoski und Barthelmann schon bald mit dem Ausgleich, als Niebler einen an ihm selbst verursachten Elfmeter verwandelte. Dabei verletzte sich der Langensendelbacher Torwart Hack so schwer an der Schulter, dass er gegen Pitteroff ausgewechselt werden musste. In der zweiten Hälfte ließen die starken Abwehrreihen lange Zeit wenig Torszenen zu. Erst gegen Ende häuften sich allmählich die Pegnitzer Möglichkeiten gegen den konditionell etwas nachlassenden Rivalen. Schließlich nutzte Niebler eine Flanke des eingewechselten Rembs per Kopf zum umjubelten Siegtreffer.

Der zweifache Torschütze gehörte zu den besten Pegnitzern neben Libero Link und Marbach, der den starken gegnerischen Spielertrainer Mehl bewachte.

Tore: 0:1 Reinhardt (27.), 1:1 und 2:1 Niebler (31. - Foulelfmeter und 84.).

Niebler
Stefan Niebler (Mitte) besorgte mit zwei Treffern den 2:1-Sieg für den ASV. Er lieferte sich während der Partie zahlreiche packende Duelle mit dem Langensendelbacher Verteidiger Meyer (rechts). Foto: Trenz, NK
Stefan Niebler machte alles klar

ASV Pegnitz steigt nach Sieg über Langensendelbach wieder in die Bezirksliga auf


PEGNITZ/HILPOLTSTEIN Jubel beim ASV Pegnitz:

Nach nur einjährigem "Zwischenspiel" in der Kreisliga Pegnitzgrund schaffte die Mannschaft um Spielertrainer Klaus Gebhardt den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Vor 1 800 Zuschauern auf neutralem Platz in Hilpoltstein besiegte das ASV-Team den SV Langensendelbach mit 2:1 Toren. Stürmer Stefan Niebler war der Matchwinner, denn er sicherte den Pegnitzern mit einem Strafstoß sowie einem Kopfballtor in den letzten Minuten der Partie den verdienten Sieg.

Das Aufstiegsspiel stand im Interesse von Fußballfans aus der gesamten Region. Mit einem Bus angereist waren auch die Nachbarn des ASV Pegnitz aus Welluck, die den Sieg der Reusch-Kicker mitfeierten, bescherte er ihnen den direkten Aufstieg (siehe unten stehenden Bildtext). Die Mannschaft des ASV Pegnitz machte es spannend, denn auch der SV Langensendelbach hatte während der Partie den einen oder anderen Treffer auf dem Fuß. Letztendlich setzten sich die besseren spielerischen Mittel und die leichte Feldüberlegenheit der Pegnitzer vor allem in der zweiten Hälfte der Begegnung durch.

Damit hat der ASV Pegnitz sein Ziel - den Wiederaufstieg in die Bezirksliga - in kürzester Zeit geschafft. Allerdings ging dies nur über den Weg der Relegation, da die Ausnahmemannschaft der diesjährigen Saison in der Kreisliga Pegnitzgrund - der FC Hersbruck - die Meisterschaft absolut ungefährdet unter Dach und Fach brachte, der Vizemeistertitel der Pegnitzer sich aber jetzt als äußerst wertvoll herausstellte. Bestnoten in dem Spiel verdienten sich auf Pegnitzer Seite Stürmer Niebler, Libero Link und Mittelfeldspieler Marbach. Als die ersten Zuschauer nach Mitternacht im ASV-Heim zur Abschlussparty des Kneipenfestivals eintrafen, feierten die ASV-Spieler immer noch.

Aufstiegsmannschaft
Jubel nach dem Spiel: Die Mannschaft des ASV Pegnitz schaffte in der Relegation nach einjähriger Abwesenheit den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Foto: Trenz, NK


 

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