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Günter Bauer macht es beim ASV Pegnitz nochmal


Eigentlich wollte der Vorsitzende aufhören, doch es fand sich kein Nachfolger.
Günter Bauer bleibt Vorsitzender des ASV, obwohl er aus Altersgründen gerne einen
Jüngeren an der Vereinsspitze gesehen hätte. Bei den Neuwahlen des Vorstands des Gesamtvereins
blieb auch annähernd alles beim Alten. Ehrungen und der ausführliche Jahresbericht standen zudem
im Mittelpunkt der Hauptversammlung, die nur alle zwei Jahre stattfindet.

Hauptversammlung 2018
Bauer hatte seine Absicht, nicht mehr anzutreten, bereits in der letzten Vorstandssitzung kundgetan.
20 Jahre sei er nun Vorsitzender, "doppelt so lang als meine längsten Vorgänger". Aber: es habe sich
niemand zur Nachfolge zur Verfügung gestellt. Bauers Appell an die rund 60 anwesenden Mitglieder
war eindringlich: In zwei Jahren soll ein neuer Vorsitzender gefunden sein und zwar solle dies
"geordnet ablaufen", ohne monatelange Diskussion in der Öffentlichkeit. Alle sollten dafür aktiv
mithelfen.
Die Neuwahlen, geleitet von Bürgermeister Uwe Raab, gingen flott und einstimmig über die Bühne.
Für einen Posten gesucht werden musste niemand. Die drei Stellvertreter Bauers – ein Stellvertreter
ist neu hinzugekommen – sind Wilhelm Knopf, Werner Vogel und neu Thomas Strobel. Als Beisitzerfungieren Bernhard Weih und Josef Schwindel für den Bereich Gebäude und Anlagen sowie Thomas
Müller für den Bereich Finanzen. Zur Schriftführerin wurde Andrea Mösch gewählt, die auch
Frauenbeauftragte sein wird. Werner Vogel übernimmt erneut die Gesamtjugendleitung und Oskar
Sebald bleibt Ehrenamtsbeauftragter und kleidet zudem den neuen Vorstandsposten des
Datenschutzbeauftragten aus. Die Kassenrevision haben Alfred Weih, Claus Gebhard und Karl Steffen
unter sich. Zu Beisitzern wurden Hans Layritz (Finanzen und Steuern), Horst Kriegelstein (Werbung
und Sponsoring) und Matthias Overbeck (Homepage) gewählt.
Der neu gewählte Vorstand nahm sich, wie schon in den Jahren zuvor, als Schwerpunkte seiner
Arbeit die Förderung der Jugendarbeit, die Mitgliederentwicklung, Investitionen und Baumaßnahmen
sowie stabile Finanzen vor.
Ausführlich erläuterte Bauer die finanzielle Situation des Vereins. Rund 800 000 Euro habe man in
den letzten 20 Jahren in die Infrastruktur des Vereins investiert. Ohne Darlehen ging das nicht. Die
sind aber voraussichtlich in fünf Jahren getilgt. Momentan ist das Sparguthaben deutlich höher als
die Schulden. Man könnte die Darlehen zwar sofort ablösen, aber das Guthaben werde weiterhin
dafür verwendet, um unter anderem die gesamten Kosten für den Spielbetrieb abzudecken. Dazu
kommt, dass man sich für wichtige kurzfristige Investitionen zweckgebundene Rückstellungen
erhalten will.
Die Kassenlage ist genauso solide wie das komplette Finanzgerüst. Thomas Müller berichtet von fast
identischen Einnahmen in den Jahren 2016 und 2017. Die Ausgaben im vergangenen Jahr sind
gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, dennoch konnte Müller einen zufriedenstellenden
Überschuss ausweisen, bei kontinuierlichem Schuldenabbau.
Einstimmig war das Ergebnis der Abstimmung über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um im
Durchschnitt fünf bis sechs Prozent. So erhöht sich beispielsweise der Mitgliedsbeitrag für eine
Einzelmitgliedschaft von 45 Euro auf 48 Euro im Jahr.
Die Mitgliederzahl reduzierte sich laut Bauer um 17 Mitglieder auf derzeit 903 Mitglieder. Man habe
somit den Abwärtstrend der Vorjahre etwas abfangen können. Der Jugendanteil liege bei 25 Prozent.
28 Prozent der Mitglieder sind Frauen. Auffällig in der Mitgliederstatistik sei, dass der Zuwachs bei
den bis zu 13-Jährigen stark rückläufig sei. Rückläufig sei auch die Mitgliederzahl in den Sparten
Fußball, Handball und Kegeln.
Bauer ehrte eine große Anzahl von Mitgliedern, überreichte Urkunden und Ehrennadeln an die, die
den Weg in das ASV-Sportheim gefunden hatten. 25 Jahre Mitglied sind Thomas Bartelmann, Udo
Böllmann, Johannes Brendel, Gerda Deinzer, Sven Diersch, Jochen Ducke, Peter Keller, Roland Kral,
Kirstin Krause, Patrick Kretschmer, Joachim Mathis, Bettina Merkl und Johannes Müller.
Seit Jahrzehnten treu
40 Jahre beim ASV Pegnitz sind Stefan Asmus, Reinhard Bauer, Gerd Düe, Klaus Eichhorn, Annelore
Funk, Georg Glück, Jürgen Hesse, Michael Kadura, Klaus Künneth, Christian Layritz, Fitz Lindner,
Valentin Neukam, Werner Neuner, Stefan Schindler, Mario Schwindel und Robert Völkl.
50 Jahre dabei sind Josef Axmann, Ernst Deinzer, Peter Fentner, Rüdiger Gimpl, Jürgen Hofmann,
Herbert Kral, Albert Meider, Werner Mildner, Ernst Müller, Wilhelm Müller, Heinrich Quoika und
Peter Wagner.Bereits 60 Jahre Mitglied sind Heinrich Dippold, Hans Eckert, Karl Heinz Mellinghoff, Günther Pfab,
Wilfried Potzler und Gustav Schreml.
Die Verdienstnadel des bayerischen Landessportverbands für ihre Verdienste im Sport
beziehungsweise für langjährige Funktionärstätigkeit überreichte Bauer an Andreas Merkl, Hans
Melchner, Jochen Ducke und Claus Gebhard.


 

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