ASV Pegnitz > Fußball > Geschichte des ASV Fußballs

Von den Anfängen bis zur Gegenwart


Im Sommer 1946, der ASV wurde am 29. Januar 1946 als Allgemeiner Sportverein gegründet, spielte der ASV Pegnitz Fußball im Pegnitzgrund in der Gruppe Lauf und absolvierte 3 Spiele mit dem Ergebnis eines 7. Tabellenplatzes und 3:3 Punkten und einem Torverhältnis von 9:10. Erster Tabellenstand vom 9. Juni 1946

Im darauffolgenden Spieljahr 1946/1947 spielte der ASV in Liga 2 im Bezirk Pegnitzgrund mit 11 anderen Teams. Meister wurde der ASV Röthenbach
In den Spieljahren 1945/1946 und 1946/1947 konnte der Spielbetrieb noch nicht so geordnet durchgeführt werden, wie er sein sollte, da sich laufend Mannschaften zum Spielbetrieb anmeldeten, aber auch wieder abmeldeten.

In der Saison 1947/1948 belegte der ASV Pegnitz in der Bezirksklasse 1 Pegnitzgrund nach 22 Begegnungen einen ausgezeichneten 3. Tabellenplatz mit 30:14 Punkten und 58:43 Toren.

In der Saison 1948/1949 gelang dem ASV Pegnitz in der Bezirksklasse 1 Gruppe Lauf/Hersbruck seine erste Meisterschaft mit 33:11 Punkten und 73:37 Toren.

Ab dem Spieljahr 1949/50 wurden die unteren Amateurklassen neu geordnet.
Bezirksklasse 1 und 2 wurden aufgelöst und dafür die A, B und C-Klassen eingeführt.

In der Saison 1949/1950 gelang dem ASV die Meisterschaft in der A-Klasse Gruppe 1 und stieg damit in die Kreisliga Gruppe 1 auf.

Im Spieljahr 1950/1951 belegte der ASV Pegnitz mit 21:21 Punkten den 9. Tabellenplatz in der Kreisliga Gruppe 1.

Ab dem Spieljahr 1951/1952 wurde die Kreisliga in II. Amateurliga umbenannt.
In der neu gegründeten II. Amateurliga Gruppe Nord schaffte der ASV Pegnitz einen beachtlichen 7. Tabellenplatz mit ausgeglichenem Punkteverhältnis von 24:24.

Im Spieljahr 1952/1953 schaffte der ASV in der II. Amateurliga Gruppe Nord den 9. Tabellenplatz mit 23:29 Punkten.

Im darauffolgenden Spieljahr 1953/1954 holte der ASV in der gleichen Spielklasse den 8. Rang mit 27:25 Punkten.

Im Spieljahr 1954/1955 wurde der ASV Tabellenzwölfter in der II. Amateurliga Gruppe Nord mit 21:31 Punkten

Der ASV Pegnitz musste dann im Spieljahr 1955/56 als Tabellenletzter mit einem Punkteverhältnis von 15:37 in die A-Klasse Gruppe 1 absteigen und belegte in der Saison 1956/1957 in der A-Klasse Gruppe 1 mit 29:27 Punkten den 9. Tabellenplatz

Spieljahr 1957/1958
In der A-Klasse Gruppe 1 erreichte der ASV Pegnitz mit 33:23 Punkten den dritten Tabellenplatz

In der Saison 1958/1959 wurde der ASV Vizemeister in der A-Klasse mit einem Punkteverhältnis von 36:16 und damit Aufsteiger in die II. Amateurliga Nord , da der ASV
das Aufstiegsspiel der beiden Gruppenzweiten gegen TV 48 Erlangen mit 2:1 Toren gewann.

Im Spieljahr 1959/1960 musste der ASV als Tabellenletzter mit 16:36 Punkten den sofortigen Abstieg aus der II. Amateurliga Nord hinnehmen.

Saison 1960/1961
Das Spieljahr in der A-Klasse Gruppe 1 wurde als Tabellenzweiter mit 39:17 Toren abgeschlossen. In der Rückrunde machte der Berichtende sein erstes Spiel in der 1. Mannschaft des ASV Pegnitz, als Trainer fungierte Mecki Walder.

Saison 1961/1962 Meister mit 44:8 Punkten und Aufsteiger in die II. Amateurliga Nord mit Trainer Mecki Walder

Saison 1962/63
In der II: Amateurliga Gruppe Nord belegte der Aufsteiger ASV Pegnitz einen guten 11. Tabellenplatz mit 23:33 Punkten – Trainer Mecki Walder

Nach dieser Saison kam es zur Trennung aus welchen Gründen auch immer und eine gute Bezirksligamannschaft wurde zerrissen. Der damalige Spielleiter Christl Nowack gründete den FC Pegnitz-Buchau.

Ab Spieljahr 1963/1964 wurde die II. Amateurliga Gruppe Nord umbenannt in die Bezirksliga Gruppe Nord, da nach der Trennung nur noch die drei Stammspieler der ersten Mannschaft Rolf Gropengießer, Siegfried Schilling und Hans Layritz aus dem Stamm des Vorjahres übrig blieben, musste man, als Tabellenvorletzter mit 18:34 Punkten wieder aus der Bezirksliga absteigen, obwohl mit Fritz Semmelmann ein ehemaliger Nationalspieler als Trainer verpflichtet werden konnte.

Saison 1964/1965
In dieser Saison belegte der ASV Pegnitz unter Trainer Fritz Semmelmann in der A-Klasse Gruppe 1 den 8. Tabellenplatz mit 27:29 Punkten.

In der Saison 1965/1966 wurde der ASV Pegnitz mit den neuen Trainer Hans Bartelmann Meister in der A-Klasse Gruppe 1 mit 39:13 Punkten und stieg in die Bezirksliga Nord auf.

Im Spieljahr 1966/67 belegte der ASV Pegnitz als Aufsteiger in der Bezirksliga Nord den 11. Tabellenplatz mit 24:32 Punkten.

In der Saison 1967/1968 gelang dem ASV Pegnitz in der Bezirksliga Nord die Vizemeisterschaft mit 38:18 Punkten unter der Leitung von Trainer Hans Bartelmann.

Im dritten Jahr der Bezirksligazugehörigkeit, in der Saison 1968/1969 erreichte der ASV Pegnitz den 10. Tabellenplatz mit 24:32 Punkten

In der Saison 1969/1970 wurde mit der gleichen Punktzahl wie im Vorjahr der 11. Tabellenplatz in der Bezirksliga erreicht.

Im Spieljahr 1970/1971 musste der ASV Pegnitz nach fünfjähriger Zugehörigkeit als Tabellenvorletzter auf dem 15. Rang mit 21:39 Punkten die Bezirksliga wieder verlassen.

von Saison 1971/72 bis Saison 1979/1980 spielte der ASV Pegnitz in acht Spielzeiten nur in der A-Klasse Gruppe 1:

Saison Tabellenplatz
1971/72 10 mit 23:29 Punkten
1972/73 7 mit 27:25 Punkten
1973/74 9 mit 27:25 Punkten
1974/1975 11 mit 22:30 Punkten
1975/1976 13 mit 21:35 Punkten
1976/77 9 mit 28:28 Punkten
1977/1978 11 mit 24:32 Punkten
1978/1979 6 mit 29:27 Punkten Trainer Pico

Saison 1979/1980 Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga Nord
Im Spieljahr 1979/1980 unter den neuen Spielertrainer Werner Bauer errang der ASV Pegnitz die Meisterschaft in der A-Klasse Pegnitzgrund mit 42:14 Punkten und stieg damit nach 8 Jahren A-Klasse wieder in die Bezirksliga auf.

In der Saison 1980/1981 als Aufsteiger unter Spielertrainer Bauer belegte der ASV Pegnitz in der Bezirksliga Nord mit dem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 30:30 den achten Tabellenplatz.

In der Saison 1981/1982 erspielte sich die Erste des ASV unter Trainer Bauer den Vizemeistertitel mit 39:21 Punkten. Das Aufstiegsspiel in die Landesliga beim SK Lauf gewannen die Amateure der SpVgg Fürth gegen den ASV Pegnitz mit 1:0 Toren.

In der Saison 1982/1983 wurde in der Bezirksliga Nord der 7. Tabellenplatz mit 32:28 Punkten unter Trainer Bauer erreicht.

Im Spieljahr 1983/1984 musste der ASV Pegnitz im vierten Jahr seiner Bezirksligazugehörigkeit unter Trainer Bauer, der im fünften Jahr den ASV coachte, als Tabellenvorletzter mit 24:40 Punkten wieder die Bezirksliga verlassen und in die A-Klasse Pegnitzgrund absteigen.

Im ersten Spieljahr1984/1985 in der A-Klasse Pegnitzgrund wurde unter den neuen Spielertrainer Werner Reckentin der 4. Tabellenplatz mit 42:26 Punkten erreicht.

In der Saison 1985/1986 weiter unter Spielertrainer Reckentin wie im Vorjahr wurde mit 35:25 Punkten der 4. Tabellenplatz belegt.

Spieljahr 1986/1987 Im dritten und letzten Jahr seiner Spielertrainer Tätigkeit belegte Werner Reckentin mit 29:27 Toren den siebten Tabellenplatz.

In der Saison 1987/1988 ist der ASV als Tabellendritter der A-Klasse Pegnitzgrund mit 36:24 Punkten in die Bezirksliga ohne Relegationsspiele aufgestiegen. Als Trainer fungierte Werner Bauer.

Saison 1988/1989 schaffte der Aufsteiger ASV Pegnitz unter dem neuen Trainer Peter Schauer mit 28:32 Punkten als Tabellenzwölfter den erhofften Klassenerhalt.

Aber in derSaison 1989/1990 belegte der ASV mit Trainer Peter Schauer unter 17 Teams nur Platz 16 mit 17:47 Punkten und musste wieder in die A-Klasse Pegnitzgrund absteigen.

In der Saison 1990/1991 erreichte der ASV Pegnitz unter den neuen Bayreuther Trainer Joschi Plattner nur einen enttäuschenden 8. Platz mit 29:31 Punkte in der A-Klasse .

Saison 1991/1992 Meister und Aufstieg in die Bezirksliga Nord unter dem neuen Spielertrainer und ehemaligen zweiten Bundesligaspieler Harald Bär. Die Saison wurde als Tabellenerster in der A-Klasse mit 45:15 Punkten abgeschlossen.

In der Saison 1992/1993, gleich im ersten Jahr nach dem Aufstieg, stieg der ASV sofort als Tabellenletzter mit 20:48 Punkten wieder in die A-Klasse ab. Spielertrainer Bär, warf mitten unter der Saison das Handtuch und wurde von Krause Ernst abgelöst.

Die Saison 1993/1994 schloss der ASV Pegnitz als Tabellenfünfter in der A-Klasse Pegnitzgrund mit 34:26 Punkten unter den neuen Trainer Günter Schuhmann ab.

In der Saison 1994/1995 erreichte Wolfgang Schadly in seinem ersten Jahr als Trainer in der A-Klasse Pegnitzgrund mit 32:28 Punkten den achten Tabellenrang.

Die Saison 1995/1996 schloss Wolfgang Schadly in seinem zweiten Jahr als Trainer nach der neuen drei Punktregelung mit 55 Zählern mit den 4. Tabellenplatz in der A-Klasse ab.

In der Saison 1996/1997 A-Klassenmeister und Aufsteiger in die Bezirksliga unter Wolfgang Schadly, der in seinen Dritten und auch letzten Jahr als Trainer mit 56 Punkten den Aufstieg nach 4 Jahren A-Klassen Zugehörigkeit in die Bezirksliga Nord schaffte.

Im Spieljahr 1997/1998 unten den neuen Trainer Dollhopf erreichte der ASV Pegnitz in der Bezirksliga Mittelfranken Nord mit 51 Punkten einen beachtlichen dritten Tabellenplatz.

Die Saison 1998/1999 wurde in der Bezirksliga unter Trainer Dollhopf mit 34 Punkten als Tabellenelfter abgeschlossen.

In der Saison 1999/2000 musste der ASV Pegnitz beim einjährigen Gastspiel von Trainer Jochen Riedel erneut die Bezirksliga als Tabellenvorletzter nach drei Spielzeiten mit nur 20 Punkten wieder verlassen.

In der Saison 2000/2001 erreichte der ASV Pegnitz unter dem neuen Spielertrainer Klaus Gebhardt in der Kreisliga Pegnitzgrund (frühere A-Klasse) mit 61 Punkten den zweiten Tabellenplatz und nach zwei gewonnenen Aufstiegspielen, jeweils in Hiltpoltstein, gelang nach nur einem Jahr Kreisliga Zugehörigkeit die Rückkehr in die Bezirksliga Mittelfranken Nord.

In der Saison 2001/2002 schaffte Spielertrainer Gebhardt mit40 Punkten und Platz 9 mühelos den erhofften Klassenerhalt

Saison 2002/2003 Im dritten Jahr seiner Trainertätigkeit erreichte Klaus Gebhardt mit 45 Punkten einen beachtlich 5. Rang in der Bezirksliga Nord.

Und in der Saison 2003/2004 erreichte der ASV mit Trainer Gebhardt in der Bezirksliga Nord mit 47 Punkten den 6. Tabellenplatz.

In der Saison 2004/2005 belegte der ASV Pegnitz in der Bezirksliga Nord mit 43 Punkten den neunten Tabellenplatz mit Spielertrainer Gebhardt.

In der Saison 2005/2006 stieg der ASV Pegnitz unter Trainer Gebhardt im fünften Jahr der Bezirksligazugehörigkeit als Tabellenletzter mit nur 13 Punkten ab. Mitten unter der Saison hat Harald Bär den verletzten Spielertrainer Klaus Gebhardt als Trainer abgelöst.

Saison 2006/2007 Mit Trainer Harald Bär wurde die Kreisliga Saison angegangen, als Tabellenerster trat Bär als Trainer zurück und unter den Trainern Manfred Kretschmer und ab Januar 2007 Thomas Stock schaffte der ASV die Kreisliga Meisterschaft mit 76 Punkten und damit den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga Nord.

In der Saison 2007/2008 das erste Bezirksligajahr unter Trainer Thomas Stock schloss der ASV als Tabellensiebter mit 27 Punkten ab.

In der Saison 2008/2009 wurde unter Trainer Stock mit 43 Punkten der 8. Tabellenplatz erreicht.

In der Saison 2009/2010 erreichte der ASV mit Trainer Stock einen hervorragenden dritten Tabellenplatz mit 61 Punkten.

In der Saison 2010/2011 wurde ebenfalls wie im letzten Spieljahr der dritte Rang mit 58 Punkten geschafft. Trainer Thomas Stock wurde vier Spieltage vor Saisonende entlassen. Co Trainer Gerd Bernt coachte die letzten Spiele und scheiterte bei einem Relegationsspiel in Schnaittach gegen den SV Wendelstein und verpasste den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Die bisher erfolgreichste Saison 2011/2012 des ASV Pegnitz wurde mit der erstmaligen Meisterschaft in der Bezirksliga Mittelfranken Nord abgeschlossen und unter dem neuen Trainer Detlef Hugel schaffte der ASV Pegnitz nach zwei Relegationsspiele gegen BSC Erlangen erstmals in seiner bisher 66 jährigen Geschichte den Aufstieg in die Landesliga.

Saison 2012/2013 die erste Fußballmannschaft spielt erstmals in ihrer 66 jährigen Vereinsgeschichte in der Landesliga Gruppe Nordost und erreichte mit Detlef Hugel, der sein zweites Jahr als Trainer bestritt, einen ausgezeichneten 7. Tabellenplatz.

In der zweiten Landesliga-Saison 2013/2014 wurde ein einstelliger Tabellenplatz verpasst, aber nach 34 Begegnungen belegte die Hugel-Elf mit weiteren vier Mannschaften die 47 Punkten erreichten, mit einem Torverhältnis von 54:56 Toren den 11. Tabellenplatz.

Zum Start der dritten Landesliga-Saison 2014/2015 gab es beim ASV einen Trainer Wechsel, als Nachfolger von Detlef Hugel konnte Heiko Gröger verpflichtet werden, der von der SpVgg Bayreuth kam, der zuvor die Bayreuther Mannschaft zur Meisterschaft in der Bayernliga Nord geführt hatte. Auch in der dritten Landesliga-Saison hatte der ASV Pegnitz nichts mit dem Abstieg zu tun, belegte mit dem neuen Trainer mit 49 Punkten und einem Positiven Torverhältnis von 63:59 den 10. Tabellenrang von 18 Landesligateams.

Die Historie des ASV Pegnitz zeigt, das in der 69 jährigen Vereinsgeschichte die Erste Mannschaft des ASV Pegnitz immer nur zwischen den beiden Ligen der Kreisliga (frühere A-Klasse) und der Bezirksliga (frühere II. Amateurliga) pendelte, bis im Jahr 2012 der ersten Mannschaft des ASV Pegnitz nach zwei Relegationsspielen der Aufstieg in die Landesliga glückte und nun schon im vierten Jahr in der Landesliga Nord-Ost spielt.


Aufstellung gefertigt von Hans Layritz


 

  © ASV Pegnitz | Impressum | Datenschutz