
7. Spieltag: ATSV Erlangen - ASV Pegnitz 3:1 (0:1)
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Der ASV Pegnitz kassierte im siebten Punktspiel nicht nur die erste Niederlage, sondern verlor auch mit Jordan (Rot) und Michael Sigl (Gelb-Rot) zwei Spieler durch unberechtigte Platzverweise. Für den jungen Schiedsrichter Rohloff (Johannis Nürnberg) gibt es für seine Leistung nur eine Beurteilung: Katastrophe!
Das Spiel begann perfekt für den Tabellenführer aus Pegnitz. Nach einem kapitalen Fehlpass von Can, der seinen Torhüter anspielen wollte, aber Schraml genau in die Füße spielte, nutzte er dieses Geschenk zur frühen 1:0-Führung (2.).
In der 10. Minute wurde Held dann ganz klar im Strafraum elfmeterreif gefoult, doch die Pfeife vom Schiedsrichter blieb stumm.
Das Spiel der Einheimischen war schwerfällig und Pegnitz stand gut und wartete immer wieder auf die Fehler der Erlanger. Doch wie schon zuvor in den anderen Spielen, war das Ausnutzen der vorhandenen Chancen schwach. Stiefler, Pascal Haberberger und Held mit einem Pfostentreffer waren die Protagonisten, die im Abschluss schwächelten. Die größte Stärke der Erlanger war in Hälfte Eins die kurz ausgeführten Ecken, auf denen die Pegnitzer Hintermannschaft keine Antwort wusste und immer wieder darauf hereinfiel.
Mit der besten Chance der Erlanger durch Müller (45.), der am glänzend reagierenden Schuster scheiterte, ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit stand unter dem Motto „ASV Pegnitz gegen ATSV Rohloff“. Was sich der junge Schiri hier leistete, war eine Zumutung.
Nachdem er Michael Sigl in der ersten Halbzeit Gelb zeigte, weil er vom ausführenden Freistoßschützen aus Erlangen aus kürzester Distanz angeschossen wurde, bekam er nach einem Foul auch Gelb-Rot gezeigt (49.).
Dann die 60. Minute: Ein harmloses Foul von Jordan im Mittelfeld beurteilte der Schiri als Tätlichkeit und schickte den Pegnitzer Kapitän mit Rot vom Platz.
Bei der anschließenden Aktion war die Pegnitzer Mannschaft noch nicht sortiert und Erhardt schob zum 1:1 ein. Als Müller von seinem Gegenspieler in der 70. Minute aus einem Meter Entfernung der Ball an die Hand geschossen wurde, zeigte der Referée sofort auf den Elfmeterpunkt. Hier ging ganz klar keine Absicht vom Pegnitzer voraus. Diese Gelegenheit nahm Zeller dankend an und ließ Torwart Schuster keine Chance.
In der 71. Minute dann eine Konzessionsentscheidung: Exner foulte Lindner und bekam auch hier zu Unrecht sofort die rote Karte gezeigt. Danach warf Pegnitz alles nach vorn, doch bis auf einen Lattenkopfball von Zeilmann (74.) kam man nicht mehr annähernd gefährlich vor das Erlanger Gehäuse.
Im Gegenteil, der ATSV hatte jetzt Platz zum Kontern und Zeller nutzte in der 90. Minute eine der vielen Möglichkeiten zum entscheidenden 3:1 aus.
Schiedsrichter: Joshua Roloff (TSV Johannis Nürnberg)
Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Schraml (2.), 1:1 Erhardt (61.), 2:1 Zeller (70., Handelfmeter), 3:1 Zeller (90.)
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Sigl M. (50., ASV Pegnitz), Rote Karte für Jordan (60., ASV Pegnitz), Rote Karte für Exner S. (73., ATSV Erlangen)
ATSV Erlangen:
Hildebrand, Azizi, Kallwies (46. Goldammer), Can, Weisbach, Schepp, Erhardt (77. Ferizi), Exner S., Georgiev (19. Steiner S.), Müller Mi., Zeller
ASV Pegnitz:
Schuster, Müller, Jordan, Haberberger P., Zeilmann, Held, Schraml (62. Haberberger To.), Stiefler, Sigl M., Lindner, Vogler (70. Dahl)